Vertriebs-Modus AUS. Netter Typ EIN.

Kennen Sie diese Netzwerk-Treffen, bei denen die Not das Elend trifft, jeder nur seinen nächsten Deal an den Mann oder die Frau bringen will? Und tatsächliches Kennenlernen und der zwischenmenschliche Austausch auf der Strecke bleibt? So habe ich „netzwerken“ noch nie verstanden. Und vor allem: noch nie habe ich es so gelebt. Die Frage: Kann man absichtslos netzwerken?

Vertriebs-Modus AUS

Kann man absichtslos netzwerken? Jain. Es ist schlicht eine Frage der Prioritäten und des „Mindsets“. Also wie ich über die Welt und das Leben denke. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob ich neugierig bin und mich bewusst, aus Überzeugung und ggf. regelmäßig Netzwerk-Gelegenheiten „aussetze“. Oder ob ich solche Veranstaltungen – damit sind ausdrücklich auch virtuelle Knotenpunkte gemeint – aufsuche um Geschäfte zu machen. Die „Absichtslosigkeit“ manifestiert sich daher für mich im lockeren Prinzip Networking. Also dem unmittelbar absichtlosen Rausgehen und sich in immer neuen Kreisen austauschen.

Netter Typ EIN.

Was ist ethisches Netzwerken? Es gibt hier freilich keine objektivierbaren Maßstäbe. Menschen mögen hilft. Gute Laune. Und echte Neugier. Neben authentischen Fragen auch ziellose Neugier, was es so alles gibt. Was für Geschäftsmodelle? Welche neuen Ideen? Was für Typen und Typinnen? Die Welt ist bunt. Mit bewusstem „Augen auf“ lernen Sie viel davon kennen. Auch die Abgründer der Menschheit freilich, aber das ist durchaus wertvoll. Ein belastbares Netzwerk wie es Mister Xing Joachim Rumohr immer so schön und richtig propagiert besteht aus echten, menschlichen Verbindungen. Was das ist. Vielleicht eine Idee. Wenn Sie an einen Kontakt denken und Sie verbinden mit diesem Menschen einen netten, individuellen, gegenseitigen eMail-Verkehr. Oder ein gutes Gespräch mit ggf. ein paar Ecken und Kanten. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie gerade über einen der besseren, also „belastbaren“ Kontakte sinnieren.

Zwei Tipps von mir: Wenn Sie aktiv „netzwerken“, also auf regelmäßiger Basis Ihr Kontakt-Umfeld erweitern. Dann tun Sie dies in erster Linie mit einem Sympathie-Fühler. Noch wichtiger aber mit eigener Authentizität. Soll heißen das unternehmerisch interessante Rindvieh bleibt ein Rindvieh – so sich Rindvieh-Haftigkeit außerhalb des Kuhstalls objektiv nachweisen lässt. Die echte, nette, leicht übergewichtige Frau mit den Kulleraugen ist sicher die bessere Alternative zum Gespräch und Kennenlernen. Vergessen Sie über den Nettigkeits-Check hinaus aber die Frequenz nicht. Vor allem bei physischen Netzwerktreffen. Fühlen Sie sich also nicht unwohl, wenn Sie sich nach einem interessanten Austausch auch wieder lösen möchten. Um anderen eine Chance zu geben. Frequenz erhöht Wahrscheinlichkeit neue Bekanntschaften zu machen.

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