Ihr wichtigster Social-Media-Hebel: das eigene Blog

Ein unternehmenseignes Blog ist Ihr wichtigster Social Media Kanal. Und hey: Kein Mensch muss Social Media machen. Wenn Sie sich aber eine Meinung zu dem Thema gebildet haben. Und Sie eine Entscheidung getroffen haben, „Ja, wir wollen online kommunizierend dabei sein“. Dann ist das Corporate Blog auf der To-Do-Liste Nummer eins vor Facebook, Twitter, Pinterest & Co.

Ein Blog ist im Grundsatz einfach eine Website. Das Format allerdings zwingt förmlich zur Aktualität. Durch das tagebuchähnliche Layout stehen die Artikel des Blog-Betreibers im Vordergrund. Diese Selbst-Verpflichtung ist die beste Voraussetzung für aktives Social Media Marketing. Denn hinter diesem überstrapazierten Begriff steckt nichts anderes als genau dieses pro-aktive „Expertise und Persönlichkeit in den Markt tragen“ im Netz. Ob Sie ein Metallbau-Unternehmen haben, Rechtsanwalt oder Goldschmied sind. Oder als Hersteller von Industrie-Kupplungen aktiv sind. Fakt ist: da draußen gibt es jede Menge Interessenten und Abnehmer für Ihre Leistungen. Wie aber komme ich in dieser lauten, informations-gefluteten Welt da noch durch mit meiner Botschaft?

Marketing im 21. Jahrhundert

Die erste Voraussetzung ist, dass ich überhaupt eine Botschaft habe. Diese manifestiert sich im 21. Jahrhundert in klarer Positionierung, fixierten Nutzenargumenten und damit zusammen hängendem Info-Marketing. Die Zeiten von Ariel-Clementine und Dr. Best sind vorbei. Damals genügten Produkt- bzw. Imagewerbung um ein Angebot bekannt zu  machen und die Wertschöpfungskette anzustoßen. Viele Unternehmen reiten noch immer diesen lahmen Gaul und versuchen mit schlichter Präsenz-Werbung „Hallo uns gibt es auch“ Märkte zu erobern. Diese lassen sich aber durch schöne Worte und pfiffige Slogans nicht mehr beeindrucken. Reine Ästhetik hat ausgedient, ist längst zum bloßen Hygienefaktor degeneriert. Was gefragt ist sind Mehrwerte. Informationen, die es nicht an jeder Ecke gibt und die den Aussender als Experten kenntlich machen. Persönlichkeiten, die Ihre Expertise so verpacken, dass es Sog entwickelt. Was früher mit „The medium is the message“ kolportiert wurde, feiert heute durch Social Media bzw.- Corporate Blogging authentisches Comeback: Wer Gesicht und Charakter zeigt, gibt der reinen Business-Expertise den wirklich entscheidenden Spin. Die sogenannten „Märkte“ – es sind definitiv immer Menschen – schätzen echte Typen. Menschen mit Gesicht, die zeigen was Sie können und die mit breiter Brust offen dafür einstehen.

Elf starke Gründe für ein Unternehmensblog

1. Das eigene Blog ist das beste Social Media Werkzeug. Unternehmen werden damit unabhängig von Facebook, Twitter und Co.

2. Bloggende Unternehmen erlangen mittelfristig Meinungsführerschaft in der eigenen Nische durch ein sauber geführtes Medium.

3. Stärkung von Marke, Image und Experten-Status. Dadurch Steigerung des Renommees in Branche und Wettbewerbsumfeld.

4. Anbahnung von vertikalen Kooperationen, da einschlägige Fachartikel als Experten der Nische auszeichnen.

5. Der businessrelevante Traffic aus Suchmaschinen steigt, da Google und Co. die stetig frischen Inhalte in der Regel mit besten Suchergebnis-Positionen belohnen.

6. Ein Blog verleiht Ihrem Unternehmen ein Gesicht, eine authentische Stimme und sorgt für eine sympathische Aura.

7. Der Blog repräsentiert einen dauerhaften Mehrwert. Auch wenn das Medium nach zwei oder drei Jahren nicht mehr regelmäßig mit frischen Inhalten versorgt wird: die Inhalte stehen weiterhin auffindbar im Netz.

8. Wer seine Web-Projekte für Suchmaschinen optimieren möchte, muss für hochwertige Links von anderen Websites sorgen. Der Blog als redaktionelles Zusatzmedium birgt eine deutliche Vereinfachung für den Linkaufbau.

9. Möglichkeit aus dem System einen starken Backlink zum Hauptprojekt – meist als Banner – zu setzen.

10. Platzierung von Fachartikeln im Blog, die zum Hauptprojekt verlinkt werden können. Das sind gute Content-Links für das Hauptprojekt.

11. Option der Re-Finanzierung von Suchmaschinenoptimierung, da mittelfristig eingehende Gastartikel-Anfragen monetarisierbar sind.