Google Adwords aktuell: die Customer Match-Option. Zielgruppen persönlich über zur Verfügung gestellte Listen ansprechen

Mit dem Feature ‚lookalike audience‘ hatte Facebook bislang ein einzigartiges Asset, dass es Marketern ermöglicht über zur Verfügung gestellte eMail-Listen zielgenau neue Leistungs-Interessenten zu erreichen. Jetzt hat Google reagiert und bietet seinerseits die Möglichkeit über ‚Customer Match‘ nutzenaffine Zielgruppen zu adressieren. Analog dem sozialen Netzwerk können eMail-Listen hochgeladen werden. Über Gmail, Youtube und im klassischen Google-Recherche-Kontext können so bestehende Kunden bzw. prognostizierte Interessenten gezielt angesprochen werden.

Es klingt gleichzeitig wie ein Traum und datenschutzrechtlicher Alptraum, was da über den großen Teich an Online-Targeting-Optionen zu uns herüber schwappt. Schon das Feature ‚lookalike audience‘ von Facebook verwunderte ob des Ansatzes über zur Verfügung gestelltes Adress-Material Zielgruppe zu targetieren. Customer Match stellt gegenüber den cookie-gebundenen Retargeting-Listen eine entscheidende Neuerung dar. Einfach weil die Interessenten persönlich per eMail-Adresse und damit Geräte übergreifend adressiert werden können. ‚Customer Match‘ arbeitet mit den zur Verfügung stehenden Daten und kann gezielt Anzeigen ausspielen, sofern die Zielpersonen eingeloggt sind. Über ‚Similar Audiences‘ können Nutzer mit vergleichbarem Online-Verhalten und ähnlichen soziodemographischen Mustern umworben werden.

Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen ‚lookalike audience‘ und Googles ‚Customer Match‘ ist die Intention der Plattform-Nutzer. Facebook-Nutzer sind tendenziell eher auf Unterhaltung und soziale Interaktion aus. Google-Nutzern attestiert man ‚rationalere‘ und damit zielorientiertere Motivation. Genau das macht ‚Customer Match‘ so interessant.

Die Informationen zu der revolutionären Neurng sind auf dem offiziellen Google-Blog hier einzusehen.

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