Beme: neue Trend-App soll Maßstäbe setzen in authentischem Social Media

Heute wieder mal was Neues in Sachen Internet-Realität, die mehr und mehr der „wahren Realität“ angepasst wird – wenn man mal einen Trend ausmachen will. Umso authentischer, umso besser könnte man auch sagen. Mit Beme – authentischer Social Media? wurde nun eine neue Social Media App vorgestellt, die sich mit Ihrem USP an die Spitze dieses Authentizitäts-Trends stellen will. Betreffend die unternehmerische Interessentengewinnung sehen wir derzeit keine zwingende Notwendigkeit sich mit Beme auseinander zu setzen.

Die neue Trend-App Beme steht für „Real Social Media“ in Enchtzeit wie keine andere Plattform bislang. Das ist zumindest der Anspruch der Macher. Grundsätzlich vergleichbar Projekten wie Instagram, Snapchat oder auch Periscope soll die neue Video-App die reale, echte Sicht auf die Welt ihrer Nutzer wiedergeben. Mit Beme soll so eine neue Generation bzw. Erfahrung Social Media geschaffen werden.

Nach Installation der Beme-App können Nutzer Aufnahmen oder vier-Sekunden-Videos anfertigen. Dazu müsse das Smartphone mit der Vorderseite an den Oberkörper gehalten werden, nur so kann die Aufnahme gestartet werden. Ergo: die Wahlfreiheit des Senders wird damit weiter eingeschränkt, es ist noch mehr Teilhabe als Inszenierung. Die Beme-Bilder bzw. Videoaufnahmen werden sofort und ohne Vorschau gepostet, können von Betrachtern nur einmal geöffnet werden und verschwinden dann wieder analog Snapchat. Noch eine Neuigkeit ist, dass „Bemes“ – so heißen die Aufnahmen der App – nicht an die eigene Follower-Gemeinde gesendet werden können. Vielmehr tauchen diese nach noch unbekannter Logik im Stream unterschiedlicher “Beme”-Nutzer auf.

In der Tat könnten die Macher hier auf einem smarten Pfad sein, denn die Konserven- und Beeinflussungs-Maschinerie des 20. Jahrhunderts tritt medial merklich in den Hintergrund. Wer zu den Early Adoptern gehört und nun schnuppern will bekommt diesen Drang ähnlich wie seiner Zeit bei Google plus erschwert. Ein Code, der nur per Einladung zugehen kann, gewährt den Zugang. Zur weiteren Verknappung dürfen Beme-Nutzer, die „drin“ sind nur eine Einladung pro Tag versenden.

Weitere Infos:
https://twitter.com/bemeapp

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